Fläche oder Linie?

Die normale Form des Zeichens ist die flächige Fassung.
Diese kann in der Farbgebung ihrer Umgebung gut angepasst werden und ist so für die meisten Publikationen die vorzuziehende.

Wo aber nicht gut mit Farben gearbeitet werden kann oder wo gestalterisch eine lineare Gestaltung vorherrscht (etwa innerhalb eines Impressumstextes), kann das Zeichen in der linearen Fassung verwendet werden:

In dieser Fassung gibt es keine betonte Grundfläche. Das lineare Zeichen besitzt dafür eine andere Akzentuierung der Kreuzform:
Die innen liegenden Linien der Rechtecke sind dezent verstärkt, so dass sich auch hier das Kreuz sehr dezent aus dem Hintergrund heraus zeigt.

Es ist sehr wichtig, dass diese dezente Betonung so leise wie möglich bleibt und nicht etwa extra verstärkt wird. Das Kreuz soll sich auch hier erschließen und entdecken lassen.
Andererseits soll sie aber auf jeden Fall vorhanden sein und nicht verschwinden.
Je nach Zeichengröße und Farbkontrast bzw. Medium kann es (sehr wahrscheinlich) nötig sein, diese minimale Verstärkung an die optischen Gegebenheiten anzupassen und je nachdem schwächer oder etwas stärker zu machen.

Gerade bei sehr geringen Auflösungen (z.B. kleine Verwendung am Bildschirm) zeigt sich folgender Effekt:
Die dünnere Linie von im Entwurf 10 Einheiten Stärke wird z.B. in einer sehr groben Auflösung auf 1 Ausgabepunkt berechnet, die stärkere Linie von 12 Einheiten aber ebenfalls auf 1 Ausgabepunkt. Der Effekt wäre weg, kein Unterschied mehr vorhanden.
Damit ein Unterschied deutlich wird, müsste die stärkere Linie dann 2 Ausgabepunkte haben, also doppelt so stark sein.
Das kann man erreichen, indem man sie auf 16 bis 20 Einheiten verstärkt.
In diesem Fall wirkt sie dann deutlich stärker – aber das ist hier nicht anders zu machen und erwünscht.

In sehr großflächiger Anwendung wäre ein solch starker Linienkontrast nicht erwünscht und müsste entsprechend reduziert werden.