Kommunikationsinitiative

Im Rahmen der Kommunikationsinitiative wurde das Zeichen mit einer Infomappe (“Gestaltungshilfe”) vorgestellt und in den Veröffentlichungen der Kommunikationsinitiative verwendet.
In der breiten Anwendung zeigten sich aber einige Probleme, so z.B. dass die “randabfallende” Platzierung des Zeichens hohe Präzision beim Beschnitt voraussetzt und mit “Hausmitteln” (Drucker im Pfarramt, Fax usw.) sowieso nicht so recht gelingt.
Die hier vorgelegte Fassung ersetzt die bisher verbreitete Fassung.

randabfallend

“randabfallend” bedeutet, dass ein grafisches Element ganz bis zur Seitenkante geht.
Das erfordert, dass größer gedruckt werden und dann beschnitten werden kann.
Und auch an die Art der Gestaltung gibt es Anforderungen: Der Beschnitt hat immer einen gewissen Spielraum und dieser darf die Gestaltung natürlich nicht zu sehr beeinträchtigen.
In aller Regel sind daher z.B. Bilder randabfallend, bei denen es dann auch im Randbereich nicht auf 2-3 mm hin oder her nicht ankommt.
Wenn aber ein geometrisches Zeichen wie das ELKB-Zeichen auf die Kante zu stehen kommt, können die Beschnittungenauigkeiten sehr lästig sein und aus einem Quadrat schnell ein Rechteck machen – oder das Zeichen sogar ganz zerstören.

Wo randabfallend gestaltet werden soll, sollte daher auch auf die gebotene Genauigkeit und Sorgfalt bei der Weiterverarbeitung geachtet werden.

Die hier vorliegende Fassung des Zeichens ist bewusst nicht randabfallend konzipiert, sondern kann und soll innerhalb der Seite mit angemessenem Rand verwendet werden.

4C (CMYK)

“4C” bezeichnet den Farbaufbau beim Druck. Die Farbwirkung wird aus 4 Grundfarben (Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz) durch Drucken mit 4 Druckplatten erzielt. Andere Begriffe dafür sind CMYK (Cyan, Magenta, Yellow=Gelb, und Key=Schwarz) oder Euroskala.

Eine anderer Farbaufbau ist dagegen RGB (= Rot, Grün, Blau) mit Aufbau aus 3 Farben, wie er normalerweise auf Bildschirmen erfolgt. Auch manche Tintenstrahldrucker arbeiten so.

Soll nur eine bestimmte Farbe oder eine besonders schwierige bzw. satte Farbe verwendet werden, dann empfiehlt sich dafür der Druck mit “Sonder-” oder Volltonfarbe”. Hierbei wird der spezielle Farbton direkt als Farbe angemischt und kann von einer einzelnen Druckplatte gedruckt werden. Das ist kostengünstiger.

Das “Kirchenviolett” ist eine Farbe, die im 4-Farb-Druck oft nicht ganz getroffen wird. Mit Vollton-Farbdruck wird hier größere Farbtreue erzielt.
Sollen Lesetexte in dieser Farbe gedruckt werden, ist in jedem Falle Volltondruck zu bevorzugen, da es dabei absolut klare Konturen der Buchstaben gibt, was beim 4C-Aufbau nicht der Fall ist.

Je nach Möglichkeiten der Druckerei kann 4C-Druck und Volltoondruck auch kombiniert werden.