Ein offenes Zeichen

„Das Reich Gottes kommt nicht so … dass man sagen könnte ‚Siehe, hier ist es!‘ oder ‚Da ist’s!‘ … sondern das Reich Gottes ist mitten unter euch.“ (Lukasevangelium 17,21)

Aus diesem Gedanken der Unverfügbarkeit ist das Zeichen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern entwickelt worden. Das Kreuz Jesu Christi ist etwas, das im Leben Gestalt gewinnt. Im Zeichen tritt das Kreuz aus dem Hintergrund heraus. Es ist schon da, wird aber erst deutlich durch die Farbflächen, die auf den Hintergrund gesetzt sind.

Man könnte sagen: Die Farben – das ist das, was wir tun. Mit jeweils indivduellem Farbton, in der persönlichen Nuancierung. Vor und unter allem, was wir tun, steht das Kreuz als Christuszeichen, das durch unser Tun hindurch deutlich wird. Dass unser Tun letztlich immer ergänzungsbedürftig ist, symbolisiert die freie Fläche oben rechts.

„Ich sehe das Kreuz nicht!“ – so sagen manche. In der Tat, manchmal erkennt man es nicht auf den ersten Blick. Das Kreuz, Symbol für Gottes Nähe, erschließt sich bisweilen erst beim nochmaligen Hinschauen. Aber es ist immer da. Das Wahrnehmen und Erkennen vollzieht sich in Schritten.
Das Zeichen will kein abschließender Stempel sein, sondern eine Einladung, solche Schritte des Wahrnehmens und Erkennens, des Entdeckens zu gehen.

So ist das Zeichen aufgebaut

Diese vier Flächen bilden im Zusammenspiel das Zeichen:
Eine ausführliche Beschreibung ... finden Sie hier

Die lineare Fassung

Es gibt Fälle, da sind (Farb-)Flächen nicht gut zu verwenden. Entweder weil das Reproduktionsverfahren das schlecht hergibt (Stempel, Fax!) oder weil die Gestaltung darum herum eben andere Wege erfordert.
Für diese Fälle gibt es eine alternative Fassung des Zeichens, die statt aus Flächen aus Linien besteht.
Ansonsten sind die Proportionen und die Zuordnung zum Schriftzug dieselben wie bei der flächigen Fassung.
In der Farbgebung bleibt die lineare Fassung dagegen sinnvollerweise einfarbig. Wie bei der Flächenfassung können Sie aber die passende Farbe einstellen.

Bei der linearen Fassung gibt es bei sehr kleinen und sehr großen Verwendungen sowie bei Medien mit grober Auflösung einige Dinge zu beachten

Wohin mit dem Zeichen?

Der passende Platz für das Zeichen ergibt sich durch seine Funktion und die umgebende Gestaltung.
Es kann sowohl tonangebendes Hauptelement als auch dezentes “Wapperl” sein.
Beispiele für die unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten finden Sie hier.

Ein besonderer Hinweis:
Anders als die ältere Fassung des Zeichens muss die hier vorgestellte neuere Fassung nicht an der Papierkante und auch nicht unbedingt rechts platziert sein.
Sie kann beliebig auf der Seite stehen.

Kombination mit einem Schriftzug

Das Zeichen kann allein stehen oder mit einem Schriftzug verbunden sein.
Für die Kombination mit einem Schriftzug sollten nach Möglichkeit bestimmte Proportionen beachtet werden, damit Zeichen und Schriftzug eine harmonische Einheit bilden. ... Genaueres dazu hier

Do's und Don'ts

Aus den verschiedenen Erfahrungen mit der ersten Fassung des Zeichens, wie sie in der Kommunikationinitiative vorgeschlagen wurde, haben wir gelernt und darum die hier vorgestellte Fassung entwickelt, die sich besser in bestehende Gestaltungen und technische Voraussetzungen einfügt.

Das Zeichen erlaubt nun eine ganze Reihe von Modifikationen, um es an Ihre Anforderungen optimal anzupassen.
Doch eine dringende Bitte: Bitte ändern Sie nicht die Proportionen und auch nicht den Aufbau des Zeichens:

Wo sich die alte – am rechten Rand stehende – Fassung technisch gut umsetzen lässt, können Sie sie freilich beibehalten. In vielen Fällen aber wird sich wegen der gestalterischen und technischen Tücken ein Wechsel empfehlen.

Und es gibt auch ein paar zu vermeidende Fehler.